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Deutsche Großstädte leiden unter Wohnungsnot
Veröffentlicht am 18.09.2018 |  Kommentare

So wirklich neu ist das Thema Wohnungsknappheit in Deutschland nicht – doch aktuelle Zahlen aus dem Wohneigentumsreport 2018 bestätigen, dass der Markt für Eigentumswohnungen kaum noch etwas zu bieten hat. Die Verkaufszahlen in den meisten Metropolen des Landes gehen deutlich zurück: Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart haben einen Rücklauf von zweistelligen Prozentwerten (zwischen 10,01 und 14,98), Berlin liegt bei etwa fünf Prozent.

Der Bestandsbericht von der Accentro Real Estate beschäftigt sich mit den Wohneigentumstransaktionen der 81 bevölkerungsreichsten Städte. 52 von diesen Städten haben im letzten Jahr weniger Wohnungen verkauft als vorher. In ganz Deutschland kam es zu einer Transaktionszahl von 126.000 – das sind sechs Prozent weniger als im Vorjahr.

Sogar die Zahl der verkauften Neubau-Eigentumswohnungen ist 2017 zurückgegangen – das war in den Jahren davor nicht der Fall. Es wurden weniger als 30.000 Wohnungsneubauten verkauft – gegenüber 2016 eine Differenz von 14 Prozent.

Anhaltende Preissteigerungen in den Metropolen führen in Kombination mit dem schwindenden Wohnungsangebot dazu, dass sich immer mehr Menschen ihre Wohnsitze in den umliegenden Städten suchen. Mainz und Lübeck profitieren beispielsweise davon und haben einen Verkaufsanstieg von sieben (Mainz) und zwölf (Lübeck) Prozent.

Diese Städte haben den Vorteil, noch nicht allzu überlaufen zu sein, aber gleichzeitig mit einer guten Infrastruktur und mit der Nähe zur Metropole überzeugen zu können. Das ist vielen Menschen, die auf der Suche nach einem dauerhaften Wohnsitz sind, sehr wichtig.

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