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Immer weniger Ersterwerber von Wohneigentum
Veröffentlicht am 26.06.2018 |  Kommentare

Man hat als junger Erwachsener oft ganz genaue Vorstellungen von seiner Zukunft: Erst einmal eine schöne Wohnung mieten, dann etwas Geld zur Seite legen und innerhalb der nächsten Jahre in eine Wohnimmobilie investieren. Doch diesem Wunsch kommen nicht mehr so viele Leute nach, wie noch vor 2 Jahren.

2016 haben 600.000 Haushalte ihre erste Immobilie zum Wohnen gekauft – 2013 waren es noch 800.000. Die Zahlen berufen sich auf eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Gründe für den Rückgang der Ersterwerber für Wohnimmobilien könnten unter anderem die hohen Erwerbsnebenkosten sein. Hinzu kommen die nötigen, aber teuren Notar- und Maklergebühren. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie zu kaufen, muss neben der Ausgabe für die Immobilie selber auch genügend Ersparnisse für das „Drumherum“ bereithalten.

 

Eine Lösung sollte das Baukindergeld sein: Familien bekommen einen Zuschuss vom Staat, wenn sie Wohneigentum (Neubau oder Bestand) zum ersten Mal erwerben. Baukindergeld gibt es mit zwei Kindern bis zu einer Wohnfläche von 120 qm – für jedes weitere Kind kommen 10 qm hinzu. Maßgebend, ob alle Bedingungen erfüllt sind, ist das Familieneinkommen der letzten beiden Kalenderjahre vor dem Hauskauf oder -bau.

Ob das Baukindergeld tatsächlich so viel Ausschlag geben wird, damit Familien Immobilien erwerben können, wird aktuell scharf diskutiert. Es bräuchte bessere Gründe, um Ersterwerbern Immobilien wieder attraktiver zu machen.

 

Wie sehen Sie das? Denken Sie, dass das Baukindergeld wieder mehr Immobilienersterwerber anlocken wird? Oder müssen andere Maßnahmen ergriffen werden?

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