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Neue Wohnkonzepte für die Immobilienbranche
Veröffentlicht am 13.02.2018 |  Kommentare

Muss sich die Immobilienbranche vielleicht bald schon auf neue Wohnkonzepte einstellen? Gerade im Kontext der Digitalisierung und der Veränderung der Städte, stehen Eigentümer und Makler heute vielen Herausforderungen gegenüber. Allerdings sollte hier noch keiner den Kopf in den Sand stecken, denn: Mit Veränderungen ergeben sich auch viele neue Möglichkeiten!

In Deutschlands Metropolen herrscht bereits seit einigen Jahren ein akuter Wohnungsmangel, wohingegen in den ländlichen Regionen viele Häuser und Wohnungen leer stehen und Vermieter verzweifelt um jeden Interessenten kämpfen. Die Lage scheint schwierig und die Suche nach neuen, innovativen Wohnkonzepten ist in vollem Gang.

Allen voran gewinnt hier die Property Technology (kurz PropTech) deswegen stetig an Bedeutung. PropTech setzt sich aus den englischen Worten property service (Eigentumsservice) und technology (Technologie) zusammen und bezeichnet eine aktuelle Entwicklung auf dem Immobilienmarkt, bei dem klassische Immobiliendienstleistungen durch digitale Lösungen erweitert werden. Wie auch wir bei onOffice, konzentrieren sich diese Technologien auf die Optimierung von Abläufen und Prozessen im Bereich der Immobilienbranche. Dabei wird besonders auf die Anwendung von neuester Informations- und Kommunikationstechnologie geachtet.

An Hand dieser PropTechs ist es nun möglich, neue Wohnkonzepte für den Wohnungsmarkt zu definieren, die dann langfristig das Problem der Wohnungsknappheit bekämpfen sollen. Dabei soll vor allem eine Optimierung der Wohnsituation erzielt werden anstatt diese komplett zu ändern. Aber wie sehen diese neuen Wohnkonzepte nun aus? Wir haben zwei der heißdiskutierten Wohnkonzepte für Sie einmal genauer unter die Lupe genommen.

Third Place Living

Dieses Konzept geht auf den Soziologen Ray Oldenburg zurück und umfasst Lebensräume, die in erste, zweite und dritte Orte kategorisiert werden. So ist der erste Ort die eigene Wohnung, der zweite der Arbeitsplatz und der dritte Ort gilt als Raum der Begegnung. Hierbei kann jeder seinen dritten Raum selbst festlegen: Egal ob heimisches Wohnzimmer, ein öffentliches Café oder Co-Working Spaces die attraktiven Gestaltungsräume lassen sich in jeden Alltag einflechten und helfen das dezentrale Wohnen in ein Zuhause zu verwandeln.

Collaborative Living

Collaborative Living versteht sich als Konzept mit zweierlei Aspekten: Zum einen sind es Kommunen, die sich in gemeinsamen, öffentlichen Wohnräumen wiederspiegeln und zum anderen ist es die Dezentralisierung der eigenen Wohnung. Was dies bedeutet ist einfach erklärt: Wenn in der eigenen Wohnung nicht genügend Platz für ein Büro zur Verfügung steht, mietet man sich einen Tisch zum Beispiel in einem Co-Working-Space. Somit steht dieses Konzept in direkter Verbindung zum Third Place Living und bietet einen großen Mehrwert für viele Lebensstile an.

Diese Trends eröffnen in der Immobilienbranche einige neue Vermarktungsmöglichkeiten, die zwar mit notwendigen Umrüstungsmaßnahmen verbunden sind, den Wohnungsmarkt jedoch im selben Moment revolutionieren und langfristig verändern werden.

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