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Neue Regelungen für das Jahr 2018
Veröffentlicht am 16.01.2018 |  Kommentare

Was erwartet uns in der Immobilienbranche für das Jahr 2018? Es gibt vor allem eins: Gesetzliche Neuregelungen. Hier sehen Sie die wichtigsten auf einem Blick.

 

In Kraft treten der Datenschutzgrundverordnung am 25. Mai 2018

Die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, ist eine Verordnung, die das Bundesdatenschutzgesetz weitgehend ersetzen soll.

Laut der DSGVO gibt ein prinzipielles Verbot der Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten – außer, diese Person hat ihre ausdrückliche Zustimmung dazu gegeben. Eine vermutete Einwilligung ist demnach nicht zulässig!

Da das Thema sehr umfangreich ist, empfehlen wir entsprechende Webinare von der Firma ituso GmbH: http://akademie.onoffice.com/webinars/category/onoffice-premium-webinare/6470/webinare-ituso-gmbh/13996

In diesen werden Sie detailliert über das Thema Datenschutz aufgeklärt.

 

Weiterbildungsverpflichtung für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter

Ein Thema, über das im letzten Jahr schon viel diskutiert wurde: Die Weiterbildungspflicht für Makler und Verwalter, die ab dem 1. August 2018 gelten soll. Darüber wurde in unserem Blog bereits ausführlich berichtet – lesen Sie den Artikel gerne hier noch einmal nach. Weitere Details zu dem Thema werden noch bekannt gegeben.

 

Werk- und Bauvertragsrecht seit Anfang Januar 2018 erneuert

Für Betriebe der Baubranche gibt es eine wichtige Neuregelung direkt im Bürgerlichen Gesetzbuch. Der Bauvertrag und der Verbraucherbauvertrag wurden als Unterform des Werkvertrags bestimmt. Zu finden sind die neuen Gesetze unter §650a BGB n.F. und §650i BGB n.F. Auch der Architekten- und Bauträgervertrag haben sich einer Neuerung unterzogen.

Bislang fand die Abwicklung von Bauprojekten nach dem allgemeinen Werkvertragsrecht statt. Die neue Gesetzesregelung soll für mehr Sicherheit für Bauherren und Immobilienkäufer sorgen.

 

Neue Grenzen für geringwertige Wirtschaftsgüter seit dem 1. Januar 2018

Zum 1. Januar 2018 hin wurde die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter angehoben. Für die Anschaffung solcher Geräte oder Mobiliar ist ein Sofortabzug möglich – darunter fallen zum Beispiel Kaffeeautomaten, Kleinmobiliar, Speichermedien…

Die folgenden Grenzen sind dabei zu beachten:

Netto

Umsatzsteuer

Brutto

800€

800€

152€ bei 19% USt.

56€ bei 7% USt.

952€

856€

 

Wirtschaftsgüter, die nur mit anderen Wirtschaftsgütern gemeinsam genutzt werden können, fallen nicht zu den GWG (z.B. ein Computermonitor, weil dieser nicht alleine nutzbar wäre).

Bei Softwarelösungen fordert der IVD eine Sonderregelung.

 

Grundfreibeträge, Betriebsrente, Mindestlohn

In sehr vielen Branchen wird der Mindestlohn angehoben. Außerdem steigen die Grund- und Kinderfreibeträge als auch das Kindergeld.

In kleinen Betrieben wird die Betriebsrente seit dem 1. Januar 2018 gestärkt. So erhalten Arbeitgeber einen direkten Zuschuss (30%), wenn Arbeitnehmern mit weniger als 2.200€ brutto eine Betriebsrente angeboten wird. Dafür sind jährlich Beiträge erforderlich (zwischen 240-480€).

 

Diskussion um Grundsteuerreform

Zu guter Letzt wird über eine Reform der Grundsteuer diskutiert. Dazu wird am 16. Januar 2018 eine mündliche Verhandlung durchgeführt.

 

 

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