Eine Website auf HTTPS umstellen
Veröffentlicht am 10.10.2017 |  Kommentare

Das Thema „HTTPS-Umstellung“ ist den meisten Websitebetreibern in diesem Jahr schon mehrfach über den Weg gelaufen – doch was hat es damit eigentlich genau auf sich und wieso ist es so wichtig, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen? Dieser Blogartikel soll Ihnen ein Licht im Webdschungel sein und auch den nicht so technikaffinen unter uns helfen, Ihre Website nach den neuen Regeln des Webs zu optimieren.

Zunächst einmal steht da natürlich die folgende Frage im Raum: Was ist ein HTTPS-Protokoll überhaupt und warum sollte ich darauf umsteigen? HTTPS steht für „Hyper Text Transfer Protocol Secure“ und ist eine sichere Erweiterung des bereits gängigen HTTP-Protokolls.

Beide gehören zu den wichtigsten Grundlagen des Internets und helfen dabei, Websites korrekt darzustellen. Das HTTP-Protokoll wurde bereits Anfang der Neunziger Jahre entwickelt. Seine Kernaufgabe besteht darin, die Kommunikation zwischen einem Browser (z.B. Google Chrome oder Firefox) und dem Server zu definieren. Durch die Umstellung auf HTTPS wird eine gesicherte Verbindung aufgebaut, die nicht abgehört werden kann. Passwörter und andere Daten können also sicher übertragen werden.

Bereits seit August 2014 spielt HTTPS eine immer größere Rolle, da es von Google offiziell als „Rankingfaktor“ eingestuft wurde. Der Einfluss ist jedoch zunächst sehr gering. Websites, die bereits HTTPS verwenden, erhalten lediglich einen kleinen Bonus bei der Bewertung durch Google. Seit dem Jahr 2017 geht die Entwicklung hin zu HTTPS jedoch noch einen Schritt weiter, da die gängigen Browser Websites mit HTTPS als „sicher“ anzeigen. Websites, die lediglich HTTP verwenden, werden zunehmend als „unsicher“ gekennzeichnet.

Welche Rolle spielt das so genannte SSL-Zertifikat?

Das HTTPS-Protokoll erstellt eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem Browser und dem Server der Website. Hierzu wird ein so genanntes SSL-Zertifikat (Secure Sockets Layer) genutzt. Dies wiederum ist eine einzigartige digitale Signatur der Website. Das SSL-Zertifikat ist deswegen so wichtig, da ohne ein solches Zertifikat, der Webserver eine HTTPS-Verbindung nicht akzeptiert. Ebenso ist hier auch auf die Gültigkeit des Zertifikats zu achten: Browser werden den Schlüssel nicht berücksichtigen, wenn dieser bereits abgelaufen ist. Die meisten Zertifikate haben eine Gültigkeit von ein, zwei oder drei Jahren. Daher ist darauf zu achten, das Zertifikat regelmäßig zu erneuern.

Aber warum sollte man nun auch HTTPS umsteigen? Die Umstellung garantiert vor allem eine höhere Sicherheit für Ihre Website und wird von Google besser bewertet. Wenn Ihre Website noch kein HTTPS verwendet, werden die Besucher ihrer Website vermehrt unsichere Verbindungen informiert und gewarnt. Durch diese Warnung verunsichert, springen viele der Besucher ab und wenden sich lieber anderen Seiten mit ähnlichen Inhalten zu.

Eine Umstellung auf HTTPS sollte Ihnen jedoch nicht den Angstschweiß auf die Stirn treiben, wichtig ist nur, dass man alle wichtigen Details immer im Blick hat. Hierzu zählen zum Beispiel:

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