Die neuen Hot Spots für Wohninvestoren
Veröffentlicht am 29.08.2017 |  Kommentare

A-Städte waren gestern. Wer heute eine schicke Wohnung oder ein gepflegtes Haus sucht, wird auch oft schon in kleineren Städten, abseits der großen Boomstädte, fündig. Dort sind die Lagen meist deutlich rentabler und halten für Interessenten viele schöne Geheimtipps bereit. Zahlreiche Metropolen und Schwarmstädte sind dagegen nahezu abgegrast oder eben nicht mehr zu bezahlen, weswegen es sich gleich doppelt lohnt, den Blick auch einmal über den Tellerrand hinaus zu werfen.

Dabei stoßen Wohnungssuchende und Investoren dann oft auf Kommunen, die die bislang nur wenige auf dem Schirm hatten. Seit Ende 2016 hängen die Blicke der Investoren vor allem an mittelgroßen bis kleineren Städten in Nordrhein-Westfalen. So steigerte sich das NRW-Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45% auf 1 Mrd. Euro. Gesucht werden von privaten Immobilienkäufern vorrangig Mehrfamilienhäuser in einer Kaufpreisspanne zwischen ca. 300.000 und 600.000 Euro. Professionelle Investoren bevorzugen Mehrfamilienhäuser, Wohn- und Geschäftshäuser sowie Wohnanlagen mit Preisen zwischen 500.000 und 5 Mio. Euro.

Einen neuen Hot Spot in NRW kann man heute zum Beispiel in Wuppertal finden. Als Stadt mit historischen Stadtkern, hat Wuppertal einen schönen Altbaubestand sowie gute S-Bahn- und Bahnanschlüsse zu bieten und ist mit der Bergischen Universität ebenfalls ein angesagter Hochschulstandort. Mit rund 360.000 Einwohner und 198.000 Wohnungen konnte ein Anstieg des Geldumsatzes von ca. 24% im Jahr 2016 verzeichnet werden. Der Lagenwechsel vollzieht sich rasant: Die Zahlen unterstrichen deutlich die steigende Investitionsbereitschaft der Interessenten.

Doch nicht nur in NRW werden neue Investitions-Gegenden gesucht: Im Südwesten Deutschlands ist Frankfurts Nachbarin Offenbach ein heißer Tipp für Investoren. Im Osten dagegen ist Magdeburg ein echter Durchstarter. Laut Immowelt sind dort aktuell die angebotenen Kaufpreise um 31% im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr gestiegen. Zugleich erfreut sich die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts eines kräftigen Bevölkerungswachstums von ca. plus 10.000 seit 2011.

Unser Fazit: Zur C-Lage sollte man heute also niemals nein sagen. Zwar kaufen Investoren auch weiterhin gerne in der traditionellen A-Lage, aber auch die B bis D Lagen liegen im Trend und werden immer beliebter. Was kürzlich noch C war, ist jetzt schon B – der Trend ist aufsteigend. Man sollte also niemals nie sagen und lieber auch weiterhin offen und flexibel bleiben. Denn: Was vor zehn Jahren noch keine Beachtung bei den Investoren gefunden hat, wird heute immer beliebter und ist teilweise schon hochgefragt.

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