Günstige Wohnungen in Deutschlands Boom-Städten finden
Veröffentlicht am 07.08.2017 |  Kommentare

Wer heute eine Wohnung in Deutschlands Metropolen sucht, musst sich oft auf hohe Preise einstellen. Denn gerade in den beliebten Städten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart, Düsseldorf und Köln steigen die Immobilienpreise immer weiter an. Da stellt sich den Wohnungssuchenden oft die Frage, ob die heißgeliebte Traumwohnung überhaupt noch finanzierbar ist.

Eine Auswertung für FOCUS Online hat jetzt jedoch eine gute Nachricht für alle, die noch das Passende suchen: Es gibt oft noch viele günstige Objekte, solange im richtigen Viertel gesucht wird. Die Stadtzentren bleiben natürlich die teuersten Orte, aber abseits der Boom-Gegenden geht es meist schon oft moderater zu. Auch ist zu beachten, dass die Preise von Stadt zu Stadt stark variieren. So sind selbst die teuersten Viertel in Köln oder Berlin für Münchner Verhältnisse unfassbar günstig. Zudem fällt auf, dass in vielen Städten die Viertel mit den sozialen Brennpunkten das Günstig-Ranking dominieren. Doch wer sich auskennt, ein wenig Zeit investiert oder an den Rand dieser Bezirke zieht, wo diese an bessere Gegenden angrenzen, kann echte Schnäppchen finden.

Die folgenden Ergebnisse der Auswertung richten sich an den durchschnittlichen Verkaufspreisen für Eigentumswohnungen/Quadratmeter im Jahr 2016:

Berlin: Obwohl Berlin als Deutschlands Hauptstadt ein beliebtes Ziel bei den Wohnungssuchenden ist, sind die Preise im Vergleich zu vielen anderen Großstädten sensationell günstig. So lassen sich bereits tolle Wohnungen zu fairen Preisen unter 2.000 Euro/Quadratmeter in Bezirken wie Wilhelmstadt, Marzahn und Falkenberg finden.

Frankfurt am Main: Die Stadt, die hauptsächlich viele Bänker anzieht, ist auch dem kleineren Portemonnaie gegenüber freundlich gesinnt. In den Stadtgebieten Harheim, Berkersheim und Sindlingen kann man bereits Wohnungen mit weniger als 3.500 Euro/Quadratmeter finden.

Hamburg: Nur in München sind die Immobilien noch teurer als in der Hansestadt. Das schöne Flair mit Elbe und Schiffen hat seinen Preis. Die günstigsten Wohngegenden mit weniger als 3.000 Euro/Quadratmeter sind u.a. in Billstedt, Neuenfelde und Allermöhe zu finden.

München: Wer nach München ziehen will, muss tief in die Tasche greifen. Auf dem deutschen Immobilienmarkt ist München unangefochtener Spitzenreiter und selbst die Preise in den günstigsten Stadtteilen liegen noch weit über den Preisen, die Immobilienkäufer in den meisten anderen Städten für Toplagen zahlen. Günstige Wohnungen für weniger als 5.500 Euro/Quadratmeter findet man meist nur in Problemvierteln wie Ludwigsfeld, Feldmoching und Blumenau.

Stuttgart: Auch die Landeshauptstadt des Nachbarbundeslandes Baden-Württemberg ist nicht viel billiger. Auf der Suche nach einem Eigenheim müssen die Suchenden sich ebenfalls auf hohe Preise einstellen. Immobilien unter 3.000 Euro/Quadratmeter lassen sich dort zum Beispiel in Rot, Zazenhausen und Steinhaldenfeld finden.

Düsseldorf: Obwohl Düsseldorf in NRW ein wenig den Ruf der „Bonzen-Stadt“ hat, wartet ein Großteil der Stadt immer noch mit vergleichsweise günstigen Preisen auf die Käufer. Hier kann man bereits mit weniger als 2.500 Euro/Quadratmeter in Stadtteilen wie Unterrath, Holthausen und Benrath fündig werden.

Köln: Wem Hamburg zu teuer ist, aber trotzdem gerne einen großen Fluss in der Nähe hat, für den ist Köln die richtige Wahl. Der größte Teil Kölns ist zu erschwinglichen Preisen zu haben und so finden Interessenten bereits für weniger als 2.500 Euro/Quadratmeter Wohnungen in Worringen, Holweide und Gremberghoven.

Unser Fazit: Nur, weil das Budget nicht so viel erlaubt, ist es trotzdem nicht unmöglich das Passende in der Wunschstadt zu finden. Wichtig hierbei sind vor allem Geduld, die richtigen Informationen und Flexibilität, auch in anderen Gebieten, als dem eigentlichen Wunschbezirk, auf Wohnungssuche zu gehen.

 

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