Achtung, Blitz! Wie schützen Sie ihr Haus am besten vor Gewitter?
Veröffentlicht am 25.07.2017 |  Kommentare

Nach der Sommerhitze kommt das Gewitter. Dauerregen und Sturmböen sorgen nicht nur regelmäßig für wasserüberströmte Straßen und umgestürzte Bäume, sie können auch erhebliche Schäden an und im Haus anrichten. Laut dem GDV sind lediglich 40 Prozent aller Gebäude in Deutschland gegen die Konsequenzen durch Naturgefahren versichert. Wir zeigen Ihnen wie Sie Ihr Haus gegen starke Unwetter schützen können!


Vor dem Gewitter – Wind- und wetterfester Hausschutz

  • Eine Blitzschutzanlage minimiert das Risiko eines Blitzeinschlags und möglichem Häuserbrand deutlich.
  • Fotos von Haus und Garten beweisen der Versicherung im Nachhinein eventuelle Schäden.
  • Selbst ohne Blitzeinschlag im eigenen Haus können Überspannungen Elektrogeräten schaden, gesichert sind Sie mit einem zusätzlichen Überspannungsschutz für Ihr Haus.


Während des Gewitters - Richtiges Verhalten in Gebäuden

  • Bei unzureichendem inneren Blitzschutz: Stecker ziehen. Bei Starkregen und möglicher Überflutungsgefahr im Keller sollten Sie alle bestehenden Stromkreise abschalten, insbesondere empfindliche Elektronik.
  • Waschmaschine & Co im Idealfall höherstellen und Lebensmittel im Keller in wasserdichten Behältern lagern.
  • Kontrollieren, ob Rückstauklappen im Abwasserkanal funktionieren, damit Sie keine böse Überraschung aus der Kanalisation erwartet.
  • Roll- und Fensterläden schließen.
  • Gartenmöbeln sichern und verstauen.
  • Ohne Blitzschutzsystem mit dem Duschen warten bis das Gewitter vorbei ist, vor allem wenn es sich um ältere Gebäude handelt, die Rohre aus Metall besitzen.


Nach dem Gewitter – Sturmschäden der Versicherung melden

  • Persönlicher Besitz ist über die Hausratsversicherung abgesichert, zum Beispiel im Falle von Überspannungsschäden.
  • Wenn das Haus beschädigt wurde, wenden Sie sich am besten an die Wohngebäudeversicherer.
  • Bei Überschwemmungen ist eine Elementarschadenversicherung notwendig.

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