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Rauchwarnmelderpflicht seit dem 01. Januar 2017 in NRW
Veröffentlicht am 17.01.2017 |  Kommentare

Nun ist es auch in Nordrhein-Westfalen beschlossene Sache: Seit dem 1. Januar muss jede Wohnimmobilie mit Rauchwarnmeldern ausgerüstet sein. Dabei spielt die Anzahl der Zimmer eine wichtige Rolle. Jedes Schlafzimmer (also auch Kinderzimmer) und Flure, die als Rettungswege von Gesellschaftsräumen (wie z.B. Wohnzimmer) genutzt werden, müssen mindestens einen Rauchmelder vorweisen können. Küche und Bad sind von dieser Regelung ausgenommen, genau wie Treppenhäuser und Keller außerhalb des Wohnbereiches.

Zur Montage der Rauchmelder gibt es folgende Regelungen: Für Räume, die größer als 60 Quadratmeter sind, überaus lange Flure und ungewöhnlich geschnittene „Winkelräume“ wird mehr als ein Rauchmelder empfohlen. Dazu sollten die Melder möglichst mittig und mit 50 Zentimeter Abstand von der Wand oder Einrichtungsgegenstände angebracht werden. Ob der Melder verschraubt oder verklebt wird bleibt dem Eigentümer selbst überlassen.

§49 Absatz 7 der Bauordnung NRW regelt die Zuständigkeit des Rauchmeldereinbaus. Vermieter und Eigennutzer müssen die Melder sowohl einbauen, als auch aktivieren. Fachpersonal ist nicht nötig, aber sorgt natürlich für ein höheres Maß an Sicherheit, was den Einbau angeht. Welche Rauchmelder eingebaut werden müssen, ist übrigens auch keine willkürliche Entscheidung: Nur DIN EN 14604 zertifizierte (erkennbar am CE-Zeichen) dürfen genutzt werden.

Die Rauchwarnmelderpflicht sollte nicht missachtet werden: Wird im Brandfall nachgewiesen, dass keine Rauchmelder im Gebäude installiert worden sind, kann die Gebäudeversicherung eventuell die Leistungen kürzen oder sogar verweigern. Viel wichtiger sollte allerdings die eigene Sicherheit sein: Ein Rauchwarnmelder rettet nicht nur das eigene Leben, sondern auch das seiner Mitmenschen! Immer sterben rund 500 Menschen im Jahr aufgrund der Folgen von Wohnungsbränden.

Gehen Sie kein Risiko ein – installieren Sie Rauchmelder!

 

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